Zu Besuch bei Ricosta®…

Zu Besuch bei Ricosta®…

-Werbung, da Markennennung/kein Entgelt-

Seit Ende Sommer schwirrt der kleine Beitrag über meinen Besuch bei Ricosta® nun schon in meinem Kopf umher. Nun finde ich endlich die Zeit, dir von meinem Besuch bei DEM Kinderschuhhersteller Deutschlands zu berichten. Auf dem Rückweg meines Sommerurlaubs war noch ein kleiner Stopp am Bodensee geplant. Einmal in der Nähe, nahm ich die Einladung von Ricosta® an, mich unverbindlich im Haupthaus in Donaueschingen umzusehen.

Ich wurde sehr herzlich willkommen. Leider war mein Zeitpunkt des Besuchs nicht ganz so gut gewählt, da ein Teil der Produktion Betriebsferien machte. Aber das hat das Team von Ricosta® nicht davon abgehalten mir jeden einzelnen Schritt der Entstehung eines Kinderschuhs bis ins Detail zu erklären. Ich war, und bin es noch, beeindruckt, was für einen langen Weg ein Schuh geht, bevor er im Regal beim Schuhhändler steht. Und dabei meine ich nicht die möglichen Transportwege, sondern den Weg von der Idee bis zum endgültigen Produkt.

PlanungNähmaschine

 

Die Verantwortung

Gut fand ich zudem das Verantwortungsgefühl, mit dem das Team von Ricosta® arbeitet. Die jahrzehntelange Erfahrung in der Kinderschuhherstellung bringt auch eine gewisse Verantwortung dem Kunden / dem Kind gegenüber mit sich, so der Vertriebsleiter Herr Moewes. Die Schuhe werden aus hochwertigen Materialien gefertigt und sollen dem Kinderalltag lange standhalten. Zudem soll sich der Schuh an der Fußentwicklung des Kindes orientieren. Ich finde, das gelingt Ricosta® bei vielen Modellen ganz gut. Klar, es ist und bleibt ein Unternehmen, dass seine Mitarbeiter bezahlen muss und auch am Ende noch etwas übrigbehalten möchte, aber auf Produktion aus fernen Ländern wird verzichtet. Die Produktion findet in Europa statt. Und alles läuft über den Hauptsitz in Donaueschingen. Jeder Schuh, der irgendwann einmal in deiner Hand liegt, wurde mindestens über den Hauptsitz verschickt.

Ricosta Lager

 

Das Materiallager

Neben der kreativen Zentrale, Näh- und Zuschneidemaschinen und dem Bereich der Sohlenherstellung wurde mir auch das riesengroße Materiallager gezeigt. So unglaublich viele Stoffe und Materialien. Jede noch so kleine Öse und Applikation wird von hier in die anderen europäischen Produktionsstätten verschickt. Ich habe an diesem Tag so viele Informationen erhalten, dass mir später der Kopf rauchte. 

 

Fersenpolster und Co …

In einem Gespräch mit dem Vertriebsleiter Herrn Moewes wurde ich auch nach meiner Expertenmeinung gefragt. Die Möglichkeit habe ich genutzt neben vielen positiven Aspekten der Ricosta®-Schuhe auch meine Kritikpunkte zu äußern. Warum zum Beispiel haben fast alle Modelle eine leichte Fersensprengung, obwohl der gesunde Kinderfuß das gar nicht braucht? Wieso gibt es noch Modelle mit Fersenpolster an der Innensohle? Interessant zu erfahren war, dass vor einigen Jahren auf das Fersenpolster verzichtet wurde. Allerdings wurde nach kurzer Zeit deutlich, dass viele Kunden den Ricosta®-Schuh extra wegen des Fersenpolsters kauften. Viele Eltern gingen und gehen (auch jetzt noch) davon aus, dass der gesunde Kinderfuß eine Fersenpolster braucht. Daraufhin hat Ricosta das Fersenpolster wieder in die Produktion aufgenommen. Ein Grund mehr für mich durch meinen Blog möglichst viele Eltern mit wichtigen Informationen zu erreichen.

 

Der Ricosta® – Barfußschuh

Ricosta Barfußschuhe

Eine Sache hat mir bei meinem Besuch besonders gut gefallen: Der bald auf den Markt kommende Barfußschuh! „Ja, geht doch!“, war mein erster Gedanke. Gut durchdacht und auf den ersten Blick ein gut gelungener Schuh. Keine Fersensprengung, sondern eine glatte, gerade, dünne Naturkautschuksohle, die sehr flexibel ist. Keine Innensohle. Das Obermaterial ist ebenfalls sehr flexibel. Die kleinen Modelle sehen so ganz anders aus als das, was man sonst von Ricosta® kennt. Du darfst dich also auf das kommende Frühjahr freuen, dann gibt es den Ricosta®-Barfußschuh zu kaufen. Und ich hege die Hoffnung, dass es diese Modelle dann auch bald in großen Größen gibt!



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